Treibhauseffekt

Der Begriff Treibhauseffekt kommt tatsächlich ursprünglich von dem Effekt, dass in verglasten Gewächshäusern bei Sonneneinstrahlung die Temperatur ansteigt und die Wärmestrahlung durch den Wasserdampf und das Glas teilweise am entweichen gehindert wird.

Heute versteht man unter Treibhauseffekt vornehmlich den atmosphärischen Wärmestau der von der Sonne beschienenen Erde. Der durch menschliche Eingriffe entstandene Anteil am atmosphärischen Treibhauseffekt wird anthropogener Treibhauseffekt genannt.

Wer den Treibhauseffekt umfassend erklärt haben will, sollte unter Wikipedia nachsehen.

Stark vereinfacht kommt es durch die Treibhausgase wie Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan und Ozon zur Absorption und Reflexion der von der Erde abgestrahlten Wärmestrahlung. Die Atmosphäre heizt sich damit auf. Ohne die Treibhausgase hätte die Erde eine Durchschnittstemperatur von -18 °C.
Durch sie erreichen wir eine durchschnittliche Erdoberflächentemperatur von +15 °C. Der Treibhauseffekt war also sogar notwendig für die Entstehung höheren Lebens auf der Erde.

Durch die weitere Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen durch den Menschen wird aus dem Segen, den der Treibhauseffekt darstellte jetzt ein Fluch.

Die Grafik zeigt, wie mit steigender CO2- Konzentration auch die globale Durchschnittstemperatur ansteigt. Seit 1997 hat sich noch einiges getan. Die CO2- Konzentration war im Jahr 2005 schon auf 380 ppm angestiegen und wächst jährlich um ca. 2 ppm. – Deshalb kamen die Experten der International Climate Change Taskforce zu dem Urteil, dass wir noch Zehn Jahre bis zur Klimakatastrophe haben.

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