Wasserwirtschaft

Da wir wie schon beschrieben am Haus einen Garten haben, brauchen wir auch entsprechend mehr Wasser. Trinkwasser ist ein auf der Erde begrenzt verfügbares, teilweise knappes und recht teures Gut, welches man mit Bedacht verwenden sollte. Da für die Trinkwasserbereitung Energie und Chemikalien benötigt werden, ist ein sparsamer Umgang auch aus Umweltschutzgründen geboten.

Da ein nachträglicher Einbau einer Zisterne sehr aufwendig wäre, sammeln wir das Regenwasser dezentral. Insgesamt kommen wir auf rund 1300 l Speichervolumen. Damit kommt man zum Gießen schon ein paar Tage über die Runden.

In Zeiten reichlichen Niederschlages lasse ich das Regenwasser nicht ungenutzt weglaufen, sondern lasse es um Bäume und Sträucher versickern. Das hilft den Pflanzen sich Vorräte in den Wurzeln anzulegen und den ohnehin sinkenden Grundwasserspiegel etwas zu stabilisieren.

Ein Tipp für Kleingärtner das Gießen betreffend. – Den größten Effekt bringt das Gießen im Sommer nach Sonnenaufgang. Dann ist der Boden am kühlsten und es verdunstet das wenigste Gießwasser. Man sollte keinesfalls flächendeckend gießen, sondern reichlich pro Pflanze. Das braucht man aber nicht täglich zu machen, da die Pflanzen bei Wassermangel sich angehalten sehen, tiefer zu wurzeln.

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