Umweltverschmutzung in Asien sorgt für Trockenheit in Australien

Aerosole – ein Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und Luft – könnten nach Ansicht australischer Forscher einen größeren Einfluss auf das Klima und die Niederschläge in Australien haben, als bisher angenommen. Nach Ansicht des Klimaforschers Leon Rotstayn vom australischen CSIRO hat die Luftverschmutzung in Asien Auswirkungen auf die Niederschläge in Australien.
Die feinen Aerosol-Partikel, die einerseits bei Verbrennungsvorgängen, andererseits aber auch durch Vulkanausbrüche, Staubstürmen und Ozean-Plankton entstehen, wurden lange Zeit als kühlend für die Erdoberfläche beschrieben. Das hat maßgeblich dazu beigetragen, dass man die wärmenden Effekte der Treibhausgase weit unterschätzt hatte.
Die Aerosol-Teilchen haben aktiven Einfluss auf Meeresströmungen und Winde. Desweiteren beeinflussen sie die Wolkenbildung und die Niederschlagsneigung.
(Quelle: Newsletter Umwelt Magazin des Springer VDI-Verlages vom 23.02.2009 http://www.technikwissen.de/umwelt/news.php?data[article_id]=47223 )

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