Deutschlands größte Solarkraftwerke komplett am Netz

 Juwi schließt Photovoltaik-Projekte Waldpolenz und Köthen ab

Brandis/Köthen (iwr-pressedienst) – Die Wörrstädter juwi-Gruppe hat die bislang größten Solar-Projekte der Unternehmensgeschichte komplett ans Netz gebracht: Sowohl im Energiepark Waldpolenz in Brandis bei Leipzig (Sachsen) als auch im Solarkraftwerk Köthen (Sachsen-Anhalt) wurden jetzt die letzten Solar-Module montiert. In Waldpolenz schloss juwi-Niederlassungsleiter Ingo Rödner gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Brandis, Andreas Dietze, offiziell den Bau des 40-Megawatt-Solarkraftwerks ab, das die drittgrößte Photovoltaik-Anlage der Welt und die größte Deutschlands ist. „Wir haben jetzt den letzten Mosaikstein in einem einzigartigen Projekt gesetzt, das wir schneller ans Netz bringen konnten als geplant“, betont Rödner. Auf einem ehemaligen Militärflughafen in den Gemeinden Brandis und Bennewitz in Sachsen hat juwi eine 40-Megawatt-Anlage errichtet. Mit der Kraft der Sonne erzeugt die Anlage pro Jahr rund 40 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom und spart so rund 25.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ein. Damit deckt Waldpolenz den Jahresbedarf an Strom von mehr als 10.000 Haushalten.

Der Solarpark hat eine Grundfläche von über 100 Hektar, die in ihrer Ausdehnung knapp 200 Fußballfeldern entspricht. Insgesamt haben die Experten der juwi Solar GmbH mehr als eine halbe Million Solarmodule modernster Dünnschichttechnologie der Firma First Solar montiert. Juwi ist als Generalunternehmen für Planung, Logistik und Bauleitung des Projektes verantwortlich. „Wir sind stolz, dass in unserer Stadt ein solch zukunftsweisendes Projekt seinen Standort hat. Waldpolenz ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine militärische Konversionsfläche einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden kann – dem Klimaschutz“, so Dietze.

Juwi hat in diesen Tagen noch ein zweites Großprojekt ans Netz gebracht: Auch beim Solarpark Köthen in Sachsen- Anhalt, ebenfalls auf einem ehemaligen Flughafen gelegen, wurden jetzt die letzten Solarmodule montiert. Mit einer Leistung von 14,75 Megawatt ist das Solarkraftwerk Köthen die zweitgrößte PV-Anlage Deutschlands. An dem Standort in Sachsen- Anhalt wurden auf einer Fläche von 55 Hektar (über 100 Fußballfelder) rund 200.000 Dünnschicht-Module der Firma First Solar montiert. Die Anlage erzeugt pro Jahr rund 13 Millionen Kilowattstunden saubereren Strom, was dem Jahresbedarf von rund 4.000 Haushalten entspricht.

Darüber hinaus sind zum Jahresende im In- und Ausland noch eine Reihe weiterer von juwi projektierter Freiflächen-PV-Anlagen ans Netz gegangen – Schemmerhofen in Baden-Württemberg (Leistung 1,29 Megawatt), Veitriedhausen in Bayern (2,88 Megawatt) und Wörrstadt in Rheinland-Pfalz (5,6 Megawatt) sowie Projekte beispielsweise in Süditalien (3,2 Megawatt) und Tschechien (1,6 Megawatt). „Freiflächen-PV-Anlagen sind nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Weiterentwicklung der Solarenergie insgesamt enorm wichtig. Sie sind die Preisbrecher und verhelfen der Solarenergie dazu, schnell wettbewerbsfähig zu werden“, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

(Quelle: IWR Pressedienst http://www.iwrpressedienst.de/Textausgabe.php?id=2990)

(siehe auch Photovoltaik – nur ein Hobby für Umweltfreaks?)

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